Urlauber schreiben für Urlauber
Dank Miriam können wir unseren Lesern heute wieder einen besonderen Reisebericht der Zoover-Community präsentieren. Heute: Toskana. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Mühe Miriam! (Wer mag, kann sich auch hier das MyZoover-Reiseprofil von Miriam ansehen, oder direkt mit ihr in Kontakt treten). Sowohl die Zoover-Redaktion, als auch Miriam würden sich über Ihr kurzes Feedback durch einen Kommentar am Ende des Artikels sehr freuen. Haben Sie Fragen über die Toskana? Hat Ihnen der Artikel gefallen? Wir wünschen nun viel Spaß beim Lesen des Reiseberichts über die Toskana.
- Reiseziel: „Camping Village Free Time“ in Marina di Bibbona in der Toskana, Italien
- Reisezeitraum: 30.09.2010 – 08.10.10
- Reisetyp: Gruppenreise, Studienfahrt
Ich war vom 30. September bis 8. Oktober 2010 auf Studienfahrt in der Toskana. Unsere Unterkunft war im „Camping Village Free Time“ in Marina di Bibbona (ich habe bereits auf Zoover.de eine Bewertung mit Fotos hochgeladen). Die Unterkunft besteht aus Bungalows, die jeweils zu 5-6 Personen belegt wurden, des Weiteren gibt es dort auf dem Gelände noch einen Pool, ein „kleines“ (leider auch sehr teures) Geschäft und einer kleinen Bar, beides in der Nähe des Pools. Ebenfalls (für mich und auch andere
) positiv zu vermerken ist, dass es beim Pool offenes WLAN für die Gäste gibt. Auch dieses habe ich mehrfach benutzt.
Unsere An-und Abreise erfolgte mit einem Bus, den wir auch die gesamte Zeit dort unten zur Verfügung hatten. (was auch sehr wichtig war, da Marina di Bibbona sehr abseits vom Geschehen lag und man ohne eigenen Bus da ziemlich aufgeschmissen gewesen wäre.) Die An- und Abreise bedeutete für uns auch keine großen Schwierigkeiten, außer, dass wir noch ein wenig warten mussten, bis wir in unsere Bungalows konnten, und dass es extrem geregnet hat als wir anreisten, aber davon habe wir uns nicht unterkriegen lassen
.
Unsere Programm für die Woche in der Toscana war:
- Abreise am Donnerstag, dem 30.09.2010
- Anreise am Freitag, dem 1.10.2010
- Samstag Städtetour nach Pisa und Lucca
- Sonntag hatten wir busfreien Tag, somit Wanderung und Strandtag
- Montag Besuch in Volterra und Besichtigung eine Weingutes
- Dienstag einen Ausflug in die Stadt Florenz
- Mittwoch Archäologiepark Baratti und Populonia
- Heimreise am Donnerstag, dem 07.10.2010
- Ankunft in Groß-Gerau am Freitag, dem 08.10.2010
Pisa sollte jeder kennen, insbesondere natürlich den Schiefen Turm. Leider haben wir auch nicht sehr viel mehr angeschaut, da die Zeit dort nicht reichte um mehr Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, da wir danach noch nach Lucca wollten. Diese Stadt ist im Übrigen auch eine wirklich schöne Stadt, am schönsten war der Ausblick vom Torre de Palazzo Guinigi. In Lucca bestand die Möglichkeit zu Mittag zu essen und danach ging es schon wieder zurück zur Unterkunft.
Am Sonntag konnten wir gemeinsam relexen. Diesen Tag haben wir in der Gruppe genutzt um den nahe gelegenden Strand unserer Unterkunft zu besuchen. Dieser ist übrigens sehr zu empfehlen, ein sehr guter Ort zum Baden!
Montag war Volterra angesagt. Im Anschluss haben wir ein Weingut besichtigt und das ist jetzt wirklich mein Insidertipp. Bei dem Weingut hatten wir zunächst eine Führung von einer deutschen Aussiedlerin, somit war alles sehr gut verständlich und anschließend haben wir eine Weinprobe dort gemacht. Der Wein war wirklich klasse und fast jeder von uns hat eine Flasche gekauft und mit nach Hause genommen. Das Weingut hieß übrigens „Podere Guado al Melo“ (www.guadoalmelo.it) Sehr zu empfehlen und auch die Führung sollte man unbedingt gemacht haben!
Am Dienstag waren wir in Florenz, was schon eine komplette Tagesreise von unserer Unterkunft in Anspruch nahm. Die Stadt sollte man auf jeden Fall besucht haben. Wie viele toskanische Städte ist der Baustil auch hier sehr schön. Das Bekannte an Florenz, sind die Uffizien. Diese sind ihren Besuch wert. Wer allerdings (wie ich) kein Kunstliebhaber ist, findet die Uffizien weniger interessant. In Florenz waren wir auch auf der Kuppel der Kathedrale und genossen den Blick über die Stadt. Der Besuch der Kathedrale inkl. Ausblick ist empfehlenswert und sollte daher als Programmpunkt berücksichtig werden. Der krönende Abschluss unseres Tages war natürlich, dass wir uns Florenz am Abend/bei Nacht anschauten. Die Lichter in der Stadt waren überwältigend aber das Schönste war, dass wir noch auf einen höher gelegenen Punkt fuhren und die Innenstadt von oben sehen konnten. Auch das war wirklich toll und ich kann es nur jedem empfehlen.
Mittwoch besuchten wir den Archäologiepark Baratti und die alte „Kleinstadt“ Populonia. Leider waren diese beiden Sehenswürdigkeiten für die meisten ein Reinfall. Aber wir haben uns das nicht ausgesucht, sondern unsere Lehrer
. Der Archäologiepark besteht aus ein paar Steinen und Grabresten, die nicht wirklich etwas aussagen. Populonia ist eine Steinruine, an der 3 kleine Geschäfte und Cafes angegliedert waren, aber das war es auch schon. Das einzig Schöne an diesem Ausflug: der Ausblick auf das Meer, in dem wir auch später noch schwimmen gegangen sind.
Insgesamt kann ich über die Fahrt eine sehr positive Rückmeldung geben, da die meisten Programmpunkte waren sehr schön und wir haben auch viel gesehen und erlebt.
Zur Frage, ob die Einheimischen uns freundlich empfangen haben:
Auf den Ausflügen kann ich das gar nicht so sagen, da wir abgesehen von Kassen und Restaurants und der Weingutführung mit Einheimischen wenig zu tun hatten, aber in der Unterkunft waren die Einheimischen sehr nett und insgesamt kann ich sagen, dass alle schon recht nett uns gegenüber waren. Die Sprachen, mit denen man sich am besten verständigen konnte, logischerweise am ehesten Italienisch, aber die meisten konnten doch auch etwas Englisch und bei der Weingutführung hatten wir ja auch eine Deutsche als Führungsperson.
Die Spezialitäten der einheimischen Küche haben wir leider nicht sehr ausprobieren können, da wir in einer Selbstversorgerunterkunft waren, aber was man in Italien auf jeden Fall essen sollte ist Eis. Schmeckt einfach viel besser als in Deutschland. Mein bestes Souvenir war, wie schon vorher erwähnt, der Wein. Ein schlechtestes Souvenir hatte ich nicht wirklich, abgesehen davon, dass ich hinterher etwas kränklich zu Beginn der Herbstferien war, aber das war nach jeder Rückkehr aus einem subtropischen Land so.
Danke für Ihren Kommentar zu diesem Artikel! Wollen Sie selbst einmal einen Reisebericht einsenden? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@zoover.de oder schreiben Sie uns auf Facebook: http://www.facebook.com/Zoover.de. Noch mehr Reiseberichte bzw. Bewertungen von Miriam können Sie hier nachlesen: http://my.zoover.de/mkbeh/bewertungen


