Am 12. Januar 2010 erschütterte das Erdbeben der Stärke 7,0 Haitis Hauptstadt Port-au-Prince
Port-au-Prince am 12.01.2009
Drei Tage nach der Katastrophe ist die internationale Hilfe angelaufen, doch angesichts der schlechten Infrastruktur kommt bisher nur wenig davon bei den Überlebenden an.
Es wurde in den letzten Tagen immer wieder berichtet von schweren Nachbeben, ausbrechenden Feuern und eingestürzten Krankenhäusern. Das Rote Kreuz schätzt etwa 50.000 Opfer, allerdings existieren bis jetzt keine absolut verlässlichen Zahlen.
Straßensperren aus Leichen
Berichten zur Folge sind viele Straßen auch aus Protest und Wut gegen ausbleibende Hilfe blockiert worden mit Trümmern und Leichen. Der Frust und die Verzweiflung wachsen angesichts der großen Not weiter, während der kleine Flughafen der Hauptstadt offensichtlich große Probleme hat, die zahlreich eintreffenden Maschinen abzufertigen. Der Kontrollturm wurde vom Beben zerstört. Nun mangelt es an Fahrzeugen und Ausrüstung zum Entladen der Hilfsgüter.
Inmitten des Chaos bleibt den Menschen also nichts übrig außer zu warten, dass endlich Hilfe eintrifft…
Weiter mit 'Erdbeben in Haiti – Zerstörung, Chaos und Wut'...